Myosotis discolor

Woman in The Shower, 2007, oil, acrylic, lacquer, epoxy resin on molino, 150x160 cm

mit Werken von folgenden Künstlern

Ákos Birkás, Ivica Capan, Paul Horn, Petr Kvicala, Mara Mattuschka, Wilhelm Scherübl

Eröffnung und
Galerienfrühstück der Galerien und Ausstellungsinstitutionen im 6. und 7. Wiener Bezirk
7. Juni 2008, 10-15 Uhr
7. Juni - 31. Juli 2008

Die Ausstellung Myosotis discolor zeigt auf welche unterschiedlichen Arten mit den Materialien Farbe und Leinwand Künstler umgehen.
Unterschiedliche Künstler mit unterschiedlichem Background präsentieren in der Ausstellung ihre Werke nebeneinander und führen den Besucher durch verschiedene Techniken in der Malerei.

Ákos Birkás zeigt in Myosotis discolor ein Werk aus dem Höhepunkt seiner abstrakten Phase. Ausgehend von der Fotografie und Portraitmalerei verschrieb sich der Künstler der Reduktion und formte seine international bekannten Ovalbilder in verschiedenen Farben und Kombinationen. In der Ausstellung ist eines seiner wenig gezeigten Streifenbilder aus den späten 90er Jahren zusehen, kurz vor der Rückorientierung in den Realismus.
Ivica Capan hat sich der absoluten Abstraktion verschrieben. Er sucht die Formlosigkeit und das Unidentifizierbare, ohne Wiedererkennungs- oder Wiederfindungsmöglichkeit bekannter Formen. In Öl und Acryl bannt er diese auf die Leinwand.
Paul Horn, Lassnig Schüler und mit Film-Hintergrund, hebt sich in der Ausstellung besonders durch die Vermischung verschiedener Techniken hervor. Auf seinen Leinwänden kommen Öl, Acryl, Epoxyharz und Lack nebeneinander, entsprechend ihren spezifischen Eigenheiten, zum Einsatz. Diese Kombination führt zu einer sehr divergierenden Plastizität der zwei-dimensionalen Fläche. Seine Motive provozieren, auf mehr oder weniger subtile Weise.
Petr Kvicala befasste sich zu Beginn mit Wiederholung und Rhythmus in der Natur. Diese monotonen, sich aber doch verändernden Muster führten ihn in die Ornamentmalerei. Mit seinen Bildern hat er die Kunstszene verändert und zur Akzeptanz und Wiederentdeckung des Ornaments beigetragen.
Mara Mattuschka, eine Wiener Künstlerin geboren in Bulgarien, kommt eigentlich aus dem Bereich des Films. Seit einiger Zeit hat sie sich der Malerei zugewandt und als Schülerin von Lassnig ihren spezifischen Stil der Körper und Menschenbildmalerei entwickelt. Ihre Bilder begeistern durch eine besondere Technik, die die Oberfläche besonders glatt und glänzend macht. Als Modell hat sie sich selbst gewählt.
Wilhelm Scherübl repräsentiert in Myosotis discolor die Bildhauer, die sich an die Leinwand trauen. Seine Grundintention sind natürliche Vorgänge, Werden und Vergehen. Die Wandlung der Materie wird in einer Momentaufnahme auf die Leinwand projiziert. Durch seinen spezifischen Hintergrund als Bildhauer zeichnet sich Scherübl durch außergewöhnliche Darstellungstechniken und einer speziellen Wahrnehmung des Objekts aus.

Eine vielfältige Formen- und Darstellungswelt wird in der Ausstellung offenbart. Weitere Informationen und Bilder gerne auf Anfrage.