Unicorn is more than Nation

  • Ági Eperjesi, Kippa
  • Florian Aschka, untitled, c-print, ed. 3+1, 2012, 45x36 cm
  • Sazbolcs Kisspál, Amorous Inscription, c-print, 2012, 42x59,4 cm
  • Kundy Crew, Unicorn is more than Nation, embroidery, 2014, 15x11 cm
  • Jarmila Mitrikova & David Demianovic, Forest Ceremony, pyrography on plywood and wood dye painting, 2012, 180x125 cm
  • Csaba Nemes, Activist Cockade, 3 photos by Zsuzsi Flohr, 2013, à 21x29,7 cm
  • Tara (von Neudorf), Trianon, Tusche und Marker auf Papier, 2006, 70x100 cm
  • Gert Resinger, Gery Designer Serie, ed 2/5, Collage, Karton, Holz, 2014, 200x150 cm

Florian Aschka (D)
Ágnes Eperjesi (HU)
Kundy Crew (SK)
Szabolcs KissPál (HU)
Tibor Horváth (HU)
Marek Kvetan (SK)
Jarmila Mitríková & Dávid Demjanovič (SK)
Csaba Nemes (HU)
Tara (von Neudorf) (RO)
Tomáš Rafa (SK)
Gert Resinger (AT)
Alexander Raevski (MD)
Lawrence Weiner (USA)

Kuratoren: Hans Knoll, Simona Bérešová

07.08. -20.09.2014

Die Sommerausstellung Unicorn is more than Nation in der Knoll Galerie Wien beschäftigt sich mit dem in Europa erneut sehr wichtigen Thema der „Nation“. 

KünstlerInnen gehen auf teilweise fundmentale, teilweise humorvolle Weise auf diese aktuelle Problematik ein. Die ausgestellten Werke behandeln unterschiedliche Formen der Legitimierung von nationalen Ideologien. Einerseits ist es die Geschichte und wie sie konstruiert werden kann. Andererseits sind es die Volkstraditionen und die Folklore, die dank dem Überdauern von gleichen Formen die Macht haben, zeitlos und ursprünglich zu wirken. Ein wichtiger Teil des nationalen Bewusstseins sind Symbole, denen ein sakraler Wert zugestanden wird, die jedoch von den Künstlern ironisiert und entmythisiert werden. In mehreren Arbeiten werden die Ideologien angezweifelt, die sich als universal präsentieren und zu denen auch das Konzept der Nation gehört. Dabei spielen Widerstandsbewegungen, Riots, Proteste und Demonstrationen eine wesentliche Rolle.
Die präsentierten Werke setzen sich also mit einer breiten Skala von Fragen auseinander, die das Thema der „Nation“ direkt oder indirekt berühren. Die aus unterschiedlichen Teilen Europas kommenden Künstler konzentrieren sich einerseits auf allgemeine oder internationale Aspekte, andererseits auf konkrete Probleme im eigenen Land.